Freitag, 12. Oktober, 2018

Wild aus der Schweiz

Ab sofort können Sie bei uns auch wieder Wild geniessen.
Es stammt ausschliesslich aus der Schweiz, entweder von befreundeten Jägern
wie die hier abgebildeten Gams vom Brienzer Rothorn
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und ihre Médaillons oder von
Hirschen aus Welschenrohr, die von Oli Bürgi gezüchtet werden.
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Mittwoch, 11. Juli, 2018

Fleisch von Cäsar Bürgi in Holderbank

Wir haben gute Neuigkeiten für alle Fleischliebhaber. Neu beziehen wir unser Schweine- und Rindfleisch von Cäsar Bürgi in Holderbank/SO.
Auf seinem Hof haben die Rinder und Schweine ein fast schon traumhaftes Leben. Sie werden zwar auch dort geschlachtet, dies passiert aber auf dem Hof ohne Transportstress. Die Rinder verbringen Frühling, Sommer und Herbst in einer Herde auf der Weide und den Winter in einem grosszügigen Laufstall.
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Ausser Gras und Heu fressen die Rinder nichts und sie tun nichts, was Rinder nicht natürlicherweise tun.
Auch die Schweine ( eine Eigenzüchtung ) haben täglichen Auslauf im Freien, keine Tiere werden kastriert und sie leben in einer Gruppe, die zusammenbleibt.
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Und wie sie sehen ist es Ihnen sauwohl.
Sie werden auf unserer Karte in Zukunft also vielleicht weniger Edelstücke finden, da wir die ganzen Tiere verwerten. Dafür haben Sie die Gewissheit, dass sie bei uns am Stalden Fleisch bekommen, das sie ohne schlechtes Gewissen essen können.
Und wo kriegt man schon eine Schweinsfuss Terrine.
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Donnerstag, 17. Mai, 2018

Domaine Sylvain Langoureau in St. Aubin

Am Montag 7.  Mai war ich schon wieder im Burgund unterwegs. Diesmal zusammen mit dem Macher dieser Homepage. Dank meiner Überredungskunst beginnt er sich auch für das Burgund zu interessieren. Der Grund der kleinen Reise war ein Besuch auf der Domaine Sylvain Langoureau, um die bestellten 2016er zu holen und natürlich auch der guten Burgunder Luft wegen.
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Bei schönstem Sonnenschein kamen wir am Montag Nachmittag im Weiler Gamay bei St. Aubin bei der Domaine Langoureau an. Da Sylvain noch in den Weinbergen mit dem Schnitt der Reben beschäftigt war, wuirden wir von seiner Frau Nathalie empfangen.
Natürlich probierten wir auch die ausgezeichneten 2016er Weine.

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Wir probierten sämtliche St. Aubins, die wir bestellt hatten und natürlich auch den Meursault Blagny 1er Cru und den Puligny Montrachet 1er Cru La Garenne.
Dabei ist es immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich die einzelnen Weine sind. Der Champlot etwas fetter und dichter, vielleicht auch gefälliger, der En Remilly mineralischer und eleganter. Alles superlecker.
Nirgenwo ausser im Burgund werden so unterschiedliche Weine gemacht aus Rebbergen, die kaum 500 Meter voneiander entfernt sind.

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Mir persönlich gefällt dieser St. Aubin besonders gut. Natürlich ist er noch etwas jung, aber wenn er 2-3 Stunden offen ist, schmeckt er schon derart gut, dass es schwerfällt ihn nicht jetzt schon zu öffnen. Trotzdem werden geduldige Geniesser belohnt werden.

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Die Lage En Remilly ist traumhaft gelegen. Auf der anderen Strassenseite beginnt gleich Le Montrachet.

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Leider gibt es auch im Burgund noch solche Weinberge. Verbrannte Erde nach Herbizideinsatz.

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Zum Abendessen ( schon wieder im ausgezeichneten Caves Madeleine ) gönnten wir uns zum Abschluss diesen Spitzen Crus. Toller Produzent, Superlage und ausgezeichneter Jahrgang. Der Wein gefiel uns beim ersten Schluck ausgezeichnet. Man ist ja auch immer ein wenig beeindruckt vom grossen Namen.
Der Wein ist sehr dicht, schön rund und gefällig. Aber gerade das hat uns auch enttäuscht. Er wirkt sehr gemacht und lässt die typischen Burgundereigenschaften vermissen. Verändert sich beim Trinken kaum noch, zu wenig Eleganz. Könnte auch anderswo herkommen. Eigentlich ein recht beliebiger Wein.

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Am Dienstag waren wir noch auf eine Stippvisite bei Antoine Lienhardt in Comblanchien. Hier ist alles etwas ungezwungener und die Degustationen immer überraschend und sehr spannend.
Antoine Lienhardt macht seit kurzem auch Negoce Weine. Und wir haben seinen Gamay aus dem Beaujolais und den Passe-Tout-Grain probiert. Beides supertrinkige Weine ohne Schwefelzusatz und Filtration aus biologischem Anbau. Beide Weine können Sie schon bald bei uns im Stalden probieren. Und besonders der Passe-Tout-Grain mit dem sinnigen Namen Sa seul raisin d’etre möchte ich Ihnen wärmstens empfehlen.

 

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Freitag, 13. April, 2018

Louis Boillot et Fils und Domaine Justin Girardin

Am Montag und Dienstag, 9. und 10. April waren wir wieder einmal im schönen Burgund unterwegs. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen eine kleine Ausfahrt durch die Weinberge auf der Route des Grands Cru zu machen. Wie bei uns ist auch im Burgund die Vegetation ein bisschen in Rückstand.

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Aber wir waren ja eigentlich im Burgund um Louis Boillot zu besuchen, den wir an den Grands Jours de Bourgogne kennengelernt haben. Dort hatten wir die Gelegenheit seine Volnays und Pommards zu probieren. Und seine 16er sind Hammerweine, die allerdings auch Zeit brauchen werden. Nun waren wir unterwegs, um weitere seiner Weine zu probieren.

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Über Gevrey Chambertin und Morey St. Denis kamen wir nach Chambolle Musigny wo Louis Boillot seine Domaine hat. Diese betreibt er gemeinsam mit seiner Frau Ghislaine Barthod. Unterwegs sahen wir auch wieder diverse Pferde im Einsatz und es ist schon speziell so etwas heutzutage zu sehen. Wie es überhaupt immer wieder eine Freude ist, da unterwegs zu sein, wo unsere Weine herkommen und einen direkten Kontakt zu den Produzenten zu haben. Ich mache das, weil es mir Spass macht, aber auch weil ich Ihnen – liebe Gäste – nicht einfach irgendeinen Wein vorsetzen möchte, sondern ein Naturprodukt zu dem ich etwas erzählen kann und hinter dem ich stehen kann. Und vielleicht kann ich auch bei Ihnen ein wenig die Freude dafür wecken.

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Louis Boillots Weine sind typische, traditionelle Burgunder. Es wird nicht zuviel neues Holz eingesetzt und die Weine sind auf der eleganten Seite des Spektrums. Ausser der Qualität der Weine macht ein weiterer Faktor die Domaine Boillot so interessant für uns. Louis Boillot macht nicht weniger als 15 verschiedene Weine, angefangen bei den Volnays im Süden, über Pommard und Beaune bis hin zum Fixin im Norden.

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Dabei verfügt er über ausgezeichnete Premier Cru Lagen in Volnay, Pommard, Nuits St. Georges und Gevrey Chambertin. Klingende Namen wie Les Angles, Les Brouillards, Les Croix-Noires, Prûliers und Cherbaudes sind darunter.
Schon sein Basiswein, der Bourgogne 2016 ist ausgezeichnet und wird schon bald viel Freude machen. Aus dem 16er Jahrgang konnten wir verschiedene Volnays und alle seine Gevrey Chambertins probieren und zum Abschluss noch einen 2009er Volnay Les Brouillards, der noch immer ein paar Jahre Zeit braucht. Wir haben diverse Weine ausgesucht und Louis Boillot verkauft als einer der Wenigen auch noch ältere Jahrgänge.

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Dieser weitere Keller gleich neben der Domaine beherbergt Louis Boillots neustes Projekt. Seit 2014 bewirtschaftet er auch noch 4 Hektaren in Moulin à Vent und Fleurie. Und seine Moulin à Vents, die wir probieren konnten sind eine Wucht.
Natürlich werden wir Ihnen auch diese Weine aus dem Beaujolais im Stalden servieren. Trinkspass garantiert.
Ab Juli können Sie die Weine von Louis Boillot bei uns im Stalden geniessen.

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Anschliessend an den längeren Besuch in Chambolle Musigny machten wir uns über Clos de Vougeot auf den Weg nach Santenay, ganz im Süden der Côte de Beaune zur Domaine Justin Girardin. Ihre Weine haben wir seit letztem Jahr bei uns am Stalden und ab diesem Jahr können Sie bei uns praktisch alle Weine dieser Domaine geniessen.

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Es sind noch ein paar mehr, aber die passen nicht mehr auf das Brett. Alles sehr schöne, elegante Weine zu sehr attraktiven Preisen, die allesamt grossen Spass machen. Justin Girardin macht sehr trinkige fruchtige Pinots und auch zwei ausgezeichnete Chardonnays. Die Girardins sind eine äusserst sympathische Familie, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und das merkt man auch ihren Weinen an.

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Zum Abschluss unserer kleinen Reise ins Burgund gabs am Montag Abend ein ausgezeichnetes Essen im Restaurant Caves Madeleine in Beaune, das ich allen nur wärmstens empfehlen kann. Zum Essen genossen wir einen 2011er Les Evocelles, der wie immer viel zu schnell leer war.

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Donnerstag, 15. März, 2018

Grands Jours de Bourgogne 2018

Wir hatten nur einen Tag zur Verfügung, aber auch so ist es für mich ein besonderes Vergnügen ins Burgund zu fahren. Diesmal besuchten wir die Grands Jours de Bourgogne, eine Degustationsveranstaltung, die alle 2 Jahre stattfindet. Wir besuchten die Veranstaltung in Beaune im Palais de Congrès.

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Die besten Produzenten aus verschiedenen Appellations rund um Beaune waren hier versammelt und es ist eine wunderbare Gelegenheit, um verschiedene Weine von vielen Winzern in kurzer Zeit probieren zu dürfen. Wir konzentrierten uns auf Rot- und Weissweine aus weniger bekannten Gebieten, ich probierte aber auch exzellente Tropfen aus Pommard, Volnay und Chassagne Montrachet, die man sonst nur selten probieren kann.

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Dies ist ein Bild einer der drei Hallen, in denen probiert wurde. Wie man sieht, ist es wichtig sich vorher einen Plan zurechtzulegen, was man probieren möchte, sonst verliert man sich unweigerlich.
Wir waren auf der Suche nach neuen Produzenten, die auch etwas erschwinglichere Weine produzieren und wir haben ein paar sehr gute Weine gefunden.
Bevor wir sie im Stalden und in unserer Weinhandlung anbieten können, werden wir aber auch noch auf den Weingütern direkt vorbeigehen, um die Weine ein weiteres mal zu verkosten. Wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten.

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Nach 4 Stunden intensiven Weinprobierens, haben wir in Beaune etwas entspannt.
Beaune ist eine aussergewöhnliche Stadt für Weingeniesser und ich kann einen Besuch nur wärmstens empfehlen. In dreieinhalb Stunden ist man von Solothurn aus da und es ist eine Stadt, die sprichwörtlich Wein atmet. Selbst die unscheinbarste Bar hat eine unglaubliche Weinkarte, wie man es sich hier gar nicht vorstellen kann. Natürlich sind die bekannten Weine teuer, manchmal sogar teurer als bei uns, aber die Auswahl ist umwerfend und man gönnt sich ja sonst nichts.

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Zum Abendessen hatten wir einen Tisch im Restaurant La Maison du Colombier reserviert. Das Restaurant ist sehr gemütlich, was wohl auch daran liegt, dass es eher von hedonistisch veranlagten Menschen besucht wird. Wir haben vorzüglich gegessen, unter anderem ein tolles Charolais Filet auf konfierten Zwiebeln.  Es ist erstaunlich, was sie dort alles aus einer ca 6 Quadratmeter grossen Küche liefern.
Wir waren aber natürlich vorallem auch wegen der Weinkarte dort, die mehr als 500 verschiedene Weine aus dem Burgund umfasst.
Da hat man dann wirklich die Qual der Wahl.

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Wir haben uns für einen Wein der Domaine Arnoux Lachaux entschieden.
Einerseits weil ich schon lange einen Wein dieser Domaine probieren wollte und andererseits weil es einer der realtiv wenigen Weine war, die etwas gereifter waren und noch einigermassen in unserem Budget lag.
Das ist der einzige Einwand an den Weinkarten in Beaune ( und überall ), die Weine werden zum grossen Teil einfach zu jung angeboten.
Der Clos de Vougeot war übrigens wirklich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz ausgezeichnet und jeden Euro wert.
Zum Schluss noch ein Bild des Weinbergs Clos de Vougeot mit Abtei.

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